Love Out Loud – Live Music #2

Es ist mal wieder Zeit für ein kleines Live-Musik Update. Dafür hab ich aus den Monaten Oktober, November und Dezember je ein Konzert rausgepickt, auf dem ich gewesen bin. Und obacht, es geht chronologisch rückwärts.

12/14/2013 – Maryanna Devlin And The Bird & The Bear @ Kimbros Café in Franklin, TN

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Vergangenen Samstagabend war ich in Kimbros Café in Franklin, TN. Franklin ist ein Vorort von Nashville ca. 15 Meilen südlich der Stadt, und ist bekannt als reiche-Leute-Wohnort. Dort leben zum Beispiel Jack White, Nicole Kidman und Carrie Underwood — wohl alles Leute, die es nicht nötig haben, beim Grundstückskauf geizig zu sein.

In Kimbros Café ist jeden Dienstag eine Writer’s Night, d.h. jeder, der rechtzeitig aufschlägt und sich persönlich anmeldet, kann drei Lieder zum besten geben, Cover verboten. Dort war ich schon ein paar mal, und am letzten Samstag dann zum ersten Mal bei einem “richtigen” Konzert in Kimbros.

Den Abend eingeleitet hat Maryanna Devlin aus Millis, MA, die seit dem Frühjahr in Nashville lebt, und überwiegend Folk Music spielt. Neben ihren eigenen Songs hatte sie ein paar Cover von Bob Dylan, Josh Ritter und Johnny Cash (If I were a Carpenter w/ June Carter) im Repertoire. In der zweiten Hälfte des Sets kam Lew Bibler dazu, um mit Gitarre und Mandoline zu begleiten.

* *

Danach, gegen 21 Uhr, kamen The Bird & The Bear auf die Bühne. Das ist ein Folk- und Bluegrass-Duo aus Wyoming (Garry) und den Niederlanden (Mirthe), aber die beiden sind schon seit einer ganzen Weile in Nashville zu Hause.

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Auch The Bird & The Bear haben den Abend größtenteils mit eigenen Liedern bestritten, und ihr Set nur hier und da mit einem Cover ergänzt. Ich kann mich erinnern an Bob Dylan’s Lay Lady Lay, und an die Version von Wayfaring Stranger. In dem Video vom ersten Song, den die beiden am Samstag gespielt haben, kann man gut sehen, wie geschmeidig Cover und Original zusammengehen.


11/09/2013 – He’s My Brother She’s My Sister @ The Mercy Lounge

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Im November war ich natürlich auch in der Mercy Lounge. Dort haben He’s My Brother She’s My Sister gespielt. Der Name kommt daher, dass der Lead-Gitarrist und die Lead-Sängerin ein Geschwisterpaar sind, ist also keine große Überraschung. Neben den Geschwistern gehören zur Gruppe ein Kontrabassist, eine Schlagzeugerin/Stepptänzerin und ein zweiter Gitarrist. Leider hab ich von HMBSMS in der Mercy Lounge keine Fotos gemacht. Aber ein Konzert-Poster hab ich mitgenommen, immerhin (s.o.). Und so hört sich das an, wenn HMBSMS auf der Bühne stehen; aufgeweckte Poprock Mucke die gute Laune verbreitet.


10/25/2013 – Ruby Amanfu Feat. Matt Mahaffey & Thom Donovan @ 12th and Porter

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Ende Oktober hab ich ein Konzert von Ruby Amanfu anlässlich der Eröffnung von Music City Pizza besucht. Das 12th and Porter ist ein kleiner, verwinkelter Konzertraum im gleichen Gebäude an der Ecke zwölfte Avenue Nord und Porter Street. Die Pizzeria betritt man von der 12th Avenue. Wenn man in den Eingangsbereich kommt, schaut man geradeaus auf die offene Küche hinter der Bar, rechterhand ist der Speisesaal mit einer kleinen Bühne am Fenster, auf der ein Flügel steht. Den Konzertraum – das eigentliche 12th and Porter – erreicht man, wenn man sich nach dem Betreten der Pizzeria links hält. Geht man durch die schalldichte Tür hindurch, hat man ein Bisschen das Gefühl, einen Bunker zu betreten. Unterschiede tun sich dann aber doch auf. Rechts ist die Bar, wo’s u.a. Gin Tonic und Yuengling gibt, und dann ist da noch die Bühne mit aufgebauten Instrumenten, die die halbe Fläche des Raums ausfüllt.

Losgelegt hat an dem Abend Thom Donovan mit seiner Band, gefolgt von Matt Mahaffey mit einer großartigen Solo-Show. Letzterer hat ein lustiges Durcheinander veranstaltet, mal E-Gitarre, mal Klavier gespielt, zwischendurch Elektropop mit Laptop und Synthie gemacht. Sehr unterhaltsam und kurzweilig. Einem breiteren Publikum dürfte Matt Mahaffey dadurch bekannt sein, dass er Musik für mehrere Filme der Shrek-Reihe gemacht hat. Genau, Shrek, das grüne Knubbelviehch mit den merkwürdigen Ohren. Da der Soundtrack. Sollte auch das noch kein Interesse geweckt haben, dann bitte hier gucken:

* *

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Dann kam mit Ruby Amanfu der Haupt-Act auf die Bühne. Frau Amanfu hat über ca. anderthalb Stunden hauptsächlich ziemlich bluesige und soulige Lieder gespielt, und mit Ihrer Stimme und Präsenz auf der Bühne das Publikum wirklich mitgerissen. Der Aufstieg von der Background Sängerin auf Third Man Records zum im Radio und anderswo gefeierten Solo Act ist da nicht verwunderlich. Als die Show vorbei war, hab ich noch eine der Pizzen bei MCP probiert. Etwas wenig Salz, aber gute Zutaten und alles in allem ne sehr ordentliche Pizza. Letztens war ich noch mal da, und dann war auch genug Salz dran.

Auch vom Ruby Amanfu Konzert im 12th And Porter hab ich ein Poster mitgebracht. Und das sieht so aus:

Limited Edition Love Out Loud Poster

Demnächst hier: The Ryman.

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One thought on “Love Out Loud – Live Music #2

  1. Lieber Aurel,

    Christiane + ich wir sind Fans Deiner “Kleinen Geschichten”, da sie auf sehr natürliche Weise mitten aus dem Leben erzählt werden.

    Wir wünschen Dir ein schönes Weihnachtsfest, auch wenn es weit von zu Hause weg ist und einen Feiertag weniger hat, und ein gesundes und erfolgreiches Neues Jahr. Das alles ist natürlich verbunden mit der Hoffnung, dass wir auch weiterhin an Deinen “Abenteuern” teilhaben können.

    Liebe Grüße
    Christiane + Gerhard

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