Suicide, Take 2

Die 1940er und 50er Jahre gelten als die klassische Periode des Film Noir; die Art von Kinofilmen, deren Grundstimmung ins Finstere geht, deren Hauptakteure häufig aus zynischen Motiven handeln oder Helden mit biographischen Sollbruchstellen sind. Privatdetektiv oder Femme Fatale sind meist mit von der Partie, gerne aber auch Versicherungsverkäufer. Die Milieus wecken Misstrauen, und es besteht kein Anlass zur Hoffnung.

Beim Film Noir handelt es sich um ein nicht eindeutig abgrenzbares Genre. Es gibt allerdings einige Film-Klassiker, die als Aushängeschilder des Film Noir gelten: The Big Sleep, Double Indemnity, The Night of the Hunter, Out of the Past, Sunset Boulevard, Touch of Evil, etc. etc. Doch hinter diesen bekannten Namen liegt ein unüberschaubarer Haufen zahlloser ähnlicher Filme, aus einem Zeitraum von weniger als zwei Dekaden. Das wirft doch die Frage auf: woher kam dieser Trend?

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Poltergeist

Poltergeister sind ein altbekanntes Problem. Gerade in den 1980ern, mutmaßlich angeheizt durch den Film aus dem Jahr 1982, waren Poltergeister weit verbreitet. Nichtsdestotrotz ist es ärgerlich, wenn ausgerechnet das Haus, das man gerade gekauft hat, oder in das man bald einziehen möchte, von Jenseitigen bewohnt wird, die Krach machen und manchmal richtig fies werden können.

So ging es denn auch dem Herrn Stambovsky, als er Ende der 80er eine tolles viktorianisches Stadthaus in der Kleinstadt Nyack, NY, gekauft hatte. Nyack befindet sich etwa 30 Meilen nördlich von Manhattan am Westufer des Hudson River. Auf der anderen Seite des Flusses, gegenüber von Nyack, liegt das kleine Städtchen Sleepy Hollow.

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Dissecting Humor

Jeder kennt sie, jeder sammelt sie früher oder später mal, über kurz oder lang, manche lieben sie, andere verachten sie. Richtig, die Rede ist von Bonuspunkten. Ich weiß nicht genau, seit wann man sie in so gut wie jedem deutschen Supermarkt oder Kaufhaus und an jeder Tankstelle bekommt, und ich weiß nicht genau, wo die Sammelpunkte herkommen. Ich glaube, dass das früher – 80er, frühe 90er Jahre – nicht so verbreitet war. Sicher ist nur, wenn man genug gesammelt hat, kriegt man Kochtöpfe, Reisetaschen, oder anderes Zeug. Prämien, Prämien, Prämien!

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Fast food vs. Real food

Seit der letzten fast-food-Doppelfolge sind nun schon drei Wochen vergangen, weshalb ich mich zu allererst dafür entschuldigen möchte, dass ich so lange gebraucht habe mit dem nächsten Bericht. Und noch was vorweg: das hier ist ein Meta-Blog. Wer fettiges aus dem deep-fryer oder spannendes über Autos oder Kloschilder erwartet, braucht nicht weiterzulesen. Hier geht’s heute ums Bloggen. Natürlich nicht so ganz im Allgemeinen, sondern rein subjektiv, und es geht allein um diesen (oder “dieses?”) Blog. So eine Art Zwischenfazit also — wer bis unten durchhält, wird ggf. mit der ein oder anderen Ankündigung belohnt.

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